Herzlich willkommen im Lions Club „Nirgendwo in Afrika“ auf meiner neuen Webseite!

Hier gibt es eine tierisch bunte Mischung aus Weisheiten, Satiren, Parodien, Nonsens-Texten etc. sowie eine umfangreiche und vielfältige Lyrik-Sammlung – darunter eine Fülle eigener Lyrik –, die laufend ergänzt wird.
Die sehr detaillierten Analysen zu Lyrik, Drama, Roman, Kurzgeschichten, Märchen, Kommunikation, Werbe-anzeigen und Sachtexten sind für Lernende und Unterrichtende ab Klasse 11 gedacht. Übungen zu Recht-schreibung & Zeichensetzung sollen beim fehlerfreien Schreiben helfen. Die leicht selbstironisch kommentierte Biografie (mit der kafkaesk-steppenwolfigen Parabel „Keine Worte finde ich für dich heut‘ Nacht“ im Anhang) offenbart mein turbulentes Leben wie meinen Alltag und wird regelmäßig aktualisiert – ebenso wie die News auf der Startseite (siehe Archiv).
Zu den zahlreichen Aktivitäten, Projekten und Spendenaktionen von JugendInterkult e.V. siehe www.jugendinterkult.de
Lasst euch von meinem umfangreichen Angebot begeistern. Es lohnt sich!
Erklärung meines polysymbolischen Wappens: Der lateinische Spruch „Quaere pacem et sectare eam“ heißt auf Deutsch „Suche den Frieden und jage ihm nach“ (Psalm 34) als Teil meiner zahllosen Lebensmotti. Das darunter aufgerichtete geflügelte Pferd (Pegasus) ist das Symbol der von mir verehrten Dichtkunst. Auf dem Schild unter dem Helm steht in der Mitte stilisiert der paradiesische Lebensbaum, der Unsterblichkeit und ewiges Leben verheißt. Links neben dem Baum befindet das Symbol für Glaube (Kreuz), Hoffnung (Anker), Liebe (Herz). 1 kor 13: „Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, aber die Liebe ist die größte unter ihnen“. Der aufgerichtete Löwe rechts neben dem Baum ist nicht nur das Symbol des Lions Clubs meiner Webseite, sondern er ist stolz, weiß genau, was er will, und steht dir bei, wenn du dich unsicher und verloren fühlst. Er zeigt dir den Weg, wenn du nicht weiterweißt, stärkt die Loyalität und unterstützt Beziehungen zu geliebten Menschen.
NEWS vom 01.08.2026 (siehe auch im News-Archiv)
Was machst du im August? Worauf ich habe Lust.


Auch wenn die Lage noch so ernst ist, wollen wir uns doch nicht den Spaß verderben lassen. Hier erfährst du, wo der Frosch seine Locken hat, Bartel den Most holt, der Hammer hängt, warum bei manchen der Hochmut erst nach dem Fall kommt, Auslaufmodelle nicht auslaufen, Spaßbremsen in E-Autos eingebaut werden, die Ameisen nie B-Meisen werden, wer kein Schwein hat, die jung machenden Trüffel selbst suchen muss, welche Absurditäten die nationale, global-fatale Politik bietet – und alles über Lyrik + Musik pur, Satire und Wissenswertes aller Art.
Timmy 2.0 vor Rügen gesichtet. Den sollten wir – anders als Timmy – rügen u. dann sterben lassen.
Haiku-Gedichte (August) – minimalistisch, um vom Lesenden gefühlvoll vollendet zu werden.
| Die Königskerze übernimmt die Regentschaft Drei Hummeln setzen ihr die Krone auf (Karen Schröder) In der Dämmerung die Sonne ein roter Kreis ein leichtes Zittern geht durch Weizenhalme es ist nur der Wind nur der Wind (H.-P. Kraus | In des Wetters nasskalter Manege der „Dumme August“, vom Sommer nichts gelernt, trägt herbstlich sein Kostüm (Gerald Marten) Dieser Augusttag ist kühl und grau. Ob die Sonne jemals wieder scheint? (Hans-Peter Kraus) | Wanderrucksack, rot Zehn Kilo, häufig verflucht Wandergefährte (G. Schröder) Radurlaub mit Zelt Sechs Uhr morgens, leuchtend hell Ein Morgen am Meer (G. Schröder) Gebirgswanderung Mit jedem Schritt steiniger Oben Gipfelglück. (G. Schröder) |
Taylor Swift – August (Official Lyric Video) Link: https://www.youtube.com/watch?v=nn_0zPAfyo8
Charles Baudelaire: Die Katze (1857)
Komm, schöne Katze, und schmiege dich still
An mein Herz, halt zurück deine Kralle.
In dein Auge ich träumend versinken will,
Drin Achat sich verschmolz dem Metalle.
Wenn meine Hand liebkosend und leicht
Deinen Kopf und den schmiegsamen Rücken,
Das knisternde Fell dir tastend umstreicht
Sanft, doch berauscht vor Entzücken,
Dann seh‘ ich sie. Und ihres Blickes Strahl
Er scheint dem deinen, schönes Tier, zu gleichen,
Ist tief und kalt, scharf wie geschliffner Stahl,
Und feine Düfte fühl‘ ich zitternd streichen,
Gefährlich süßen Hauch, der gluterfüllt
Den braunen Leib von Kopf zu Fuß umhüllt.
Florian Schroeder und Christoph Sieber – derzeit eine besten politischen Kabarettisten:
Florian Schroeder: Woran Jens Spahn wirklich scheiterte.
Link: https://youtu.be/SdsV4hV1SYM?is=AExmT50aqAFcO0YL
Christoph Sieber: Welche Reformen braucht Deutschland?
Link: https://www.youtube.com/shorts/G8Dg2MVMHgs
Christoph Sieber: die Karriere des Jens Spahn – vor seinem Karriereende.
Link: https://www.youtube.com/watch?v=n_4bcVwgZPA
Christoph Sieber: Die AfD regiert längst.
Link: https://www.youtube.com/shorts/1K4Euh112fs
Christoph Sieber: Die Deutschen – ein Volk der Faulenzer!??
Link: https://www.youtube.com/shorts/RGxgGwAyWho
Poetry Slam:
Leah Weigand (einfach nur super): Zart Bitter
Link: https://www.youtube.com/watch?v=KMINKyWSS5U
Leah Weigand: Oldtimer (Poetry Slam)
Link: https://www.youtube.com/watch?v=NCE-z8OLQ-8
August Klar: Dinosaurier (poetry Slam)
Link: https://www.youtube.com/watch?v=ns2CYxTnC1s&t=146s
Sänger bzw. Coverbands mit den Songs früherer Weltstars touren zurzeit durch Deutschland.

Tex singt Lieder von Leonard Cohen (einfach wundervoll), Link: https://www.youtube.com/watch?v=dUAylqDUlqg
Patrick Snow – The Cat Stevens Tribute: Lady D’Arbanville (unsterblich), Link: https://www.youtube.com/watch?v=skDbkP2v5So&t=2s
Simon & Garfunkel Revival Band, Link: https://www.youtube.com/watch?v=dwcSkoF7__I
1. Wörter, die es nur in einer Sprache gibt und 2. Kuriose Sprichwörter aus der ganzen Welt (Ella Frances Sanders: Auch Affen fallen mal von Bäumen und Lost in Translation, 2016, 2 Bücher):
1. Kalpa (Sanskrit): Das Verstreichen der Zeit aus kosmologischer Sicht (Einstein lässt grüßen.).
Cotisuelto (kar. spanisch): männliche Weigerung, sein Hemd in die Hose zu stecken (Schlamper).
Luftmensch (jiddisch): Träumer, der in der Luft schwebt (Traumtänzer mit Kontrollverlust im Alltag).
Naz (Urdu): Stolz u. Sicherheit, bedingungslos geliebt zu werden (Mehr Glück gibt es nicht).
2. Alimentar um burro a pão de ló (portugiesisch): Esel mit Biskuit füttern (Perlen vor die Säue werfen).
Tu eres mi me dia naranja (spanisch): Du bist meine Orangenhälfte (Perfektes Paar trotz Orangenhaut).
Mind your P’s and Q’s (englisch): Achte auf deine P’s und Q’s (soll bei kleinen, frechen Kindern wirken?!).
Matkustaa jäniksena (finnisch): Als Hase reisen (Super Idee, klappt bei uns aber nie.).
1. Leihmutterschaft in Kürze (Quellen u.a. Dt. Ethikrat, Dt. Ärzteblatt, Deutschlandfunk, SZ, Spiegel) Die Debatte um die Leihmutterschaft ist ein hochkomplexes ethisches und rechtliches Dilemma, bei dem das Recht auf Fortpflanzung u. Familienglück gegen den Schutz von Frauen vor Ausbeutung u. das Kindeswohl abgewogen werden müssen. Während Befürworter den medizinischen Fortschritt zur Erfüllung existenzieller Lebenswünsche betonen, sehen Kritiker darin eine unzulässige Kommerzialisierung des weiblichen Körpers und den Tatbestand des Kinderhandels. Daher ist eine Leihmutterschaft bei uns auch verboten.
Pro-Argumente: Die Methode ermöglicht ungewollt kinderlosen Paaren, gleichgeschlechtlichen Partner-schaften (insbes. schwulen Männern) sowie Alleinstehenden, ein biologisch eigenes Kind großzuziehen. Für Frauen, die aufgrund von Krankheiten, Gebärmutterfehlausbildungen oder schweren Vorerkrankungen keine Schwangerschaft austragen können, stellt sie die oft einzige Option auf ein genetisch verwandtes Kind dar. Bei nicht-kommerziellen Modellen handeln Leihmütter oft aus tiefer Nächstenliebe und empfinden Stolz und Zufriedenheit dabei, einer anderen Familie geholfen zu haben. Moderne, staatlich regulierte Verfahren (wie in Teilen der USA) bieten allen Beteiligten durch Verträge und psychologische Begleitung eine hohe rechtliche und emotionale Sicherheit.
Contra-Argumente: Ausbeutung sozialer Notlagen: Kritiker bemängeln, dass bei der kommerziellen Leihmutterschaft oft die Armut u. finanzielle Abhängigkeit von Frauen in Schwellen- u. Entwicklungsländern ausgenutzt werden. Der weibliche Körper wird laut Gegnern zum „Brutkasten“ degradiert, u. das neugeborene Kind droht zu einer käuflichen „Ware“ abgewertet zu werden. Hormonbehandlungen und Schwangerschaftskomplikationen bergen physische Risiken für die Leihmutter. Zudem wird die psychisch schwere Trennung zwischen Tragemutter und Kind nach der Geburt oft unterschätzt. Gefährdung des Kindeswohls: Dem Kind wird potenziell das Recht auf die Kenntnis seiner biologischen und vorgeburtlichen Herkunft erschwert, was zu Identitätskrisen führen kann. Zudem drohen rechtliche Konflikte, falls die Leihmutter das Kind nach der Geburt doch behalten möchte.
Fazit: Ein eindeutiges moralisches Urteil zur Leihmutterschaft ist unmöglich, da fundamentale Grundrechte unvereinbar aufeinandertreffen. Die Diskussion bewegt sich zwischen 2 Polen: Einerseits darf der existenziell schmerzhafte, unerfüllte Kinderwunsch nicht pauschal als „Lifestyle-Entscheidung“ abgetan werden. Andererseits wiegt das Risiko einer strukturellen Ausbeutung vulnerabler Frauen u. die rechtliche wie psychologische Unwägbarkeit für das Kind extrem schwer. Die gesellschaftliche Tendenz u. moderne Gesetzgebungsinitiativen weltweit zeigen, dass eine strikte Pauschalprohibition (wie bei uns laut Embryonennenschutzgesetz) zunehmend hinterfragt wird. Ein gangbarer ethischer Mittelweg könnte in der Zulassung u. strengen staatlichen Regulierung rein altruistischer Leihmutterschaften (etwa innerhalb der Familie oder ohne finanzielle Gewinnabsichten) liegen. Dies würde Ausbeutungsstrukturen unterbinden, gleichzeitig aber Betroffenen im eigenen Land eine legale und medizinisch sichere Möglichkeit zur Familiengründung eröffnen.
2. Social-Media-Verbot für Jugendliche in Kürze (Quellen u.a. Dt. Ethikrat, NZZ, SZ, Spiegel etc.) Seit Australien im November 2024 ein Verbot zur Nutzung bestimmter sozialer Medien für Jugendliche unter 16 Jahren verabschiedet hat, wird auch in Deutschland intensiv über eine solche Altersbeschränkung diskutiert. Frankreich hat gerade ebenfalls ein Social-Media-Verbot für unter 15-Jährige verhängt. Ein Social-Media-Verbot für Jugendliche wird aktuell intensiv debattiert, da Regierungen weltweit versuchen, die mentale Gesundheit junger Menschen zu schützen.
Pro-Argumente für ein Verbot: Studien zeigen klare Zusammenhänge zw. hohem Konsum u. Depressionen, Angstzuständen sowie Schlafstörungen. Schutz vor Gefahren: Ein Verbot reduziert das Risiko für Cyberbullying, sexuelle Anbahnung (Grooming) und den Zugang zu gewaltvollen Inhalten.
Suchtprävention: Algorithmen sind auf maximale Bildschirmzeit ausgelegt; Jugendliche haben oft noch nicht die Impulskontrolle, sich dem zu entziehen. Fokus auf Reallife: Weniger Online-Zeit fördert nachweislich die Konzentration in der Schule, sportliche Aktivitäten und reale soziale Kontakte.
Contra-Argumente gegen ein Verbot: Soziale Isolation: Plattformen dienen Jugendlichen heute als primärer Raum für Austausch, Identitätsfindung u. digitale Gemeinschaft. Umgehungsproblem: Technische Verbote (z.B. Altersprüfungen) lassen sich per VPN oder gefälschten Daten leicht umgehen.
Fehlende Medienkompetenz: Ein Verbot schult keinen gesunden Umgang; Jugendliche werden unvorbereitet ins digitale Leben entlassen, sobald sie volljährig sind. Einschränkung von Rechten: Kritiker sehen darin einen massiven Eingriff in die Informationsfreiheit u. persönliche Entfaltung junger Menschen.
Fazit: Ein striktes, staatliches Verbot greift zu kurz, da es die Symptome bekämpft, statt die Ursachen zu lösen. Die digitale Welt ist fester Bestandteil der Jugendkultur. Sinnvoller als ein Totalverbot ist eine dreiteilige Gesamtstrategie:
1. Plattform-Regulierung: Betreiber müssen gesetzlich gezwungen werden, Suchtmechanismen und chronologische Feeds für Minderjährige zu entschärfen.
2. Medienbildung: Schulen müssen die digitale Risikokompetenz fest in den Lehrplan verankern.
3. Elterliche Begleitung: Statt staatlicher Verbote hilft eine altersgerechte Begleitung mit technischen Sperren auf Familienebene (z.B. bildschirmfreie Zeiten).
Richard David Precht (zum letzten Mal): Kritiker werfen dem populären Publizisten und Moderator vor, wissenschaftlich ungenau zu arbeiten und komplexe Themen populistisch zu vereinfachen.
1. Aussagen über orthodoxe Juden: Im Podcast Lanz & Precht behauptete er fälschlicherweise, orthodoxen Juden sei es aus religiösen Gründen untersagt zu arbeiten. Dies löste massive Antisemitismus-vorwürfe aus. Infolge des öffentlichen Drucks legte er seine Honorarprofessur an der Leuphana Universität Lüneburg nieder.
2. Mangelnde Datengrundlage: In seinem gemeinsam mit Harald Welzer verfassten Buch Die vierte Gewalt kritisierten die Autoren die Berichterstattung deutscher Medien (u.a. zur Ukraine). Medienwissenschaftler bemängelten, dass das Werk fast vollständig auf persönlichem Empfinden statt auf empirischen Daten basierte.
3. Fehleinschätzungen zur Ukraine: Kurz nach dem russischen Überfall auf die Ukraine forderte Precht eine schnelle Kapitulation der Ukraine, da diese den Krieg ohnehin nicht gewinnen könne. Diese Haltung wurde von Historikern und Politikwissenschaftlern als strategisch und moralisch blind kritisiert.
4. Wissenschaftliche Oberflächlichkeit: Fachphilosophen werfen Precht oft vor, keine echte Philosophie zu betreiben, sondern lediglich populärwissenschaftliche Lebenshilfe zu verkaufen. Er agiere eher als Generalist und Feuilletonist, der sich zu jedem Thema äußert, ohne die nötige Fachtiefe zu besitzen.
5. Kritik an der Corona-Politik: Während der Pandemie zog er wissenschaftliche Erkenntnisse und Impfkampagnen mit Argumenten in Zweifel, die von Wissenschaftsbloggern und Medizinern auf Plattformen wie Spektrum der Wissenschaft als irreführend und populistisch demontiert wurden.
6. Rezeption in den Medien: In der Presse wird Precht mittlerweile häufig als „besserwisserischer Onkel“ oder „pöbelnder Intellektueller“ bezeichnet. Kritiker bemängeln, dass er Mechanismen der Aufmerksamkeitsökonomie bedient, die er in seinen eigenen Büchern eigentlich anprangert.
Politik-News in Kürze:
Die Regierung Merz verabschiedet Reformen zu Lasten der ärmeren Bevölkerungsschichten. Über 80% der Deutschen halten die damit verbundenen finanziellen Belastungen für ungerecht und meist kontraproduktiv, was die Regierung aber nicht stört, da die Wirtschaftsministerin ja Reiche (und nicht Arme) heißt. Spahn stolpert nicht über seine zahlreichen dubiosen Affären wie z.B. die milliardenschwere Maskenaffäre zulasten der Steuerzahler, sondern über eine US-Leihmutter, bei der wir uns ganz herzlich bedanken sollten. Sein Nachfolger Thorsten ist so Frei, seinen Posten zu übernehmen. Merz baut sein Kabinett mit seinen treuen Gefolgsleuten um. Fachleute sind nicht darunter. Am 6.9. droht in Sachsen-Anhalt ein demokratischer Super-Gau, wenn die SPD an der 5%-Hürde scheitern sollte und laut Prognose nur AFD (41%), CDU (24%) und Linke (14%) im Landtag vertreten wären, da dann die AFD die absolute Mehrheit der Abgeordneten und dann allein regieren könnten.
Das ganze Ausmaß der kaputten Infrastruktur bei uns wird immer sichtbarer. Kaputte Straßen, Brücken (vergeblich forderte JugendInter-Kult e.V. seit 2011: Lasst uns Brücken bauen) und DB (s.u.). Der neue DNA-Test weckt Zweifel, ob Timmy Timmy war, und Timmy 2.0 schwimmt vor Rügen. Sachsens CDUMinisterpräsident Kretschmer will die AFD-Brandmauer einreißen. Die 3 Landtagswahlen im September in SachsenAnhalt, MVP u. Berlin lassen bezüglich der AFD Schlimmes befürchten. Trump findet beim Irankrieg einfach kein Ende (globale Gesamt-kosten wohl ca. 3 Billionen €). Merz überreichte ihm wohl deshalb am 20.6. ein deutsches Fußballtrikot mit dem Namen „Trump“ und der Rückennummer „47“ (dessen Amtszeit als US-Präsident). Kein Wunder, dass unsere Kicker und Merz jetzt – wie Trump – als Verlierer dastehen. Viele strengreligiöse US-Juden investieren in Immobilien in Israel, die sie vermieten. Um nach der Ankunft des Messias selbst das Wohneigentum bewohnen zu können (Tür an Tür mit dem Messias), fügen sie in den Mietverträgen eine Sonderklausel ein. Kommt der Messias, muss der Mieter, die Wohnung kurzfristig zu räumen. Bei uns ist Jesus (noch) kein Kündigungsgrund. Wie in den USA sollen auch in Israel für palästinensische Gefangene Krokodile als Gefängniswärter eingesetzt werden. Don’t meet (eat) me later, Alligator.
DB (= Desaster Bahn) – eine unendlich trostlose Geschichte (Quellen u.a. SZ, FAZ, ZDF, ARD, Spiegel)
Die Digitalisierung der Deutschen Bahn (DB) kämpft mit maroden Infrastrukturen, massiven Budgetkürzungen und Managementfehlern. Anstatt das Netz flächendeckend zu modernisieren, bremsen technische Pannen und bürokratische Hürden den Fortschritt stark aus.
1. Veraltete Basistechnologie: Nur 2% des gesamten dt. Streckennetzes sind bisher digitalisiert.
2. Uralt-Ersatzbauten: Bei aktuellen Streckensanierungen (wie zwischen Berlin und Hamburg) verbaut die Bahn aus Zeitnot weiterhin 50 Jahre alte, signalbasierte Technik anstelle moderner Digitalsysteme.
3. Kürzungen, Finanzierungsengpässe und Mangelnder Mittelabruf: Aufgrund von Sparzwängen im Bundeshaushalt und Konzernkosten musste die DB geplante Digitalisierungsprojekte massiv zurückfahren. Trotz bereitgestellter Milliardenbeträge für das europäische Zugsicherungssystem ETCS wird das Geld oft nicht rechtzeitig abgerufen oder verbaut.
4. Systemische Anfälligkeit u. Bundesweite Totalausfälle: Wie gravierende Vorfälle beim digitalen Bahnfunk GSM-R zeigen, können fehlerhafte Software-Updates oder Serverprobleme das komplette nationale Schienennetz stundenlang lahmlegen.
5. Kritische Überlastung: Es mangelt an resilienten, unabhängigen Ausweichsystemen, wenn die digitale Hauptkommunikation kollabiert.
6. Fehlende zentrale Steuerung u. Kompetenzgerangel: Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV), die Bundesländer und die DB-Sparten arbeiten unkoordiniert nebeneinanderher.
7. McKinsey-Kritik: Es wird das Fehlen einer starken, übergeordneten Systemführerschaft bemängelt.
8. Cyber-Risiken u. Überlastungsangriffe: Die digitalen Kundenschnittstellen wie die „DB NavigatorApp“ oder die Website bahn.de sind oft Ziele von DDoS-Attacken, was den Service für Reisende blockiert.
9. Auswirkungen auf Fahrgäste u. Betrieb: Die Vorbereitung digitaler Korridore erfordert jahrelange Großbaustellen, was die ohnehin schwache Pünktlichkeitsquote weiter drückt. Da Züge im Ausland oft andere Digitalsysteme nutzen, müssen Lokomotiven mit teuren Mehrfachsystemen ausgerüstet werden, was die Fehleranfälligkeit erhöht.
Warum profitiert die DB nicht von Siemens? (Quellen u.a. SZ, FAZ, ZDF, ARD, Spiegel, Handelsblatt)
Die DB profitiert nicht vom weltweiten Digitalisierungs-Know-how von Siemens Mobility, weil historisch gewachsene Infrastrukturen, chronischer Geldmangel und bürokratische Hürden in Deutschland den technologischen Fortschritt blockieren. Während Siemens Großprojekte im Ausland (wie ein 2.000 Kilometer langes, hochmodernes Digital-Netz in Ägypten) auf der „grünen Wiese“ hochzieht, trifft die Technologie in Deutschland auf ein marodes und überlastetes Altsystem.
1. Das Problem der „historischen Altlasten“ (Mechanische Vielfalt): Die DB betreibt bundesweit über 2.600 Stellwerke. Viele davon nutzen jahrzehntealte mechanische oder elektronische Technik. Siemens kann moderne Software nicht einfach „aufspielen“, sondern muss jede Schnittstelle individuell anpassen.
2. Das Ausrüstungs-Dilemma: Ein digitales Netz (wie mit dem Zugsicherungssystem ETCS) funktioniert nur, wenn sowohl die Strecke als auch die Züge digitalisiert sind. Weil viele ältere DB-Züge oder private Güterwaggons die teure Bordtechnik noch nicht besitzen, bremst dies das Gesamttempo aus.
3. Anfällige Übergangssysteme: Erst kürzlich (im Juni 2026) legte ein fehlerhaftes Software-Update im über 20 Jahre alten GSM-R-Zugfunknetz den gesamten deutschen Bahnverkehr lahm. Solche veralteten Digitalsysteme blockieren den reibungslosen Übergang zur nächsten Generation.
4. Finanzielle Blockaden und Strategiewechsel: Die DB kämpft mit massiven finanziellen Verlusten. Aus Kostengründen wurde das Prestigeprojekt „Digitale Schiene Deutschland“ drastisch zurückgefahren, da Gelder primär in die dringende Sanierung der maroden Schienenkorridore (Beton u. Schwellen) fließen müssen.
5. Unterfinanzierung: Die Industrie und die DB betonen regelmäßig, dass die digitale Leit- und Sicherungstechnik politisch unterfinanziert und in der geplanten Geschwindigkeit nicht umsetzbar ist.
6. Bürokratie und Regulierungswahn: In Deutschland gelten extrem starre und langwierige Sicherheitsund Betriebsvorschriften. Jedes digitale Stellwerk und jedes Software Update durchläuft komplexe Prüfprozesse, was den Rollout im Vergleich zu anderen Ländern massiv verzögert.
7. Keine Standardisierung: Während Siemens im Ausland standardisierte Komplettsysteme liefert, gleicht in Deutschland fast jedes Regionalprojekt einem maßgeschneiderten Prototyp. Siemens agiert global – der Markt regelt den Vortritt.
8. Attraktivere Auslandsmärkte: Für Siemens Mobility ist die DB zwar ein wichtiger Partner, der wirtschaftliche Fokus liegt jedoch auf Ländern, die schneller u. unkomplizierter investieren (z.B. USA / Italien).
9. Wettbewerb auf DB-Gleisen: Siemens liefert modernste Hochgeschwindigkeitszüge (Velaro) auch an ausländische DB-Konkurrenten wie Italo, die damit ab 2028 direkt auf dt. Premiumstrecken gegen die DB antreten.
Fazit: Siemens bietet die fertigen digitalen Lösungen an, z.B. die autonome S-Bahn in Hamburg. Die DB kann sie jedoch flächendeckend nicht nutzen, weil das dt. Netz schlichtweg nicht bereit für das 21. Jhd. ist.
| Unser ganz besonderer Dank gilt den vielen total unfähigen CSU-Verkehrsministern inkl. den Regierungen unter Kanzlerin Merkel, die alle von diesen Problemen gewusst haben mussten, es aber vorzogen, die gesamten katastrophalen Infrastrukturprobleme lieber ihren Nachfolgern zu überlassen (schließlich sollen die auch etwas tun), anstatt diese Probleme ernsthaft anzugehen. Note: 6 |

Karikatur: Daniel Stieglitz
Warum bekam der Ernst Haft?
Er war einfach zu ernsthaft.
… und wieder Limericks, Schüttelreime und Echoreime:
Wegen Leihmutterschaft kapituliert Spahn
die Partei fühlte ihm auf den Zahn
seine Doppelmoral
fand sie ganz fatal
doch bald schon kräht danach kein Hahn.
Trumps Irankrieg findet kein Ende
seine Dummheit verhindert die Wende
droht mit totalem Krieg
erreicht keinen Sieg
seine Verzweiflung spricht daher Bände.
Putin scheitert auch an der Ukraine
bald ist er als Kriegsherr alleine
er bombardiert ohne Ende
schafft trotzdem keine Wende
das Ergebnis: Trümmer und Steine.
Merz ändert Rente, Arbeit und Steuer
vielen ist das gar nicht geheuer
nimmt Armen statt Reichen
stellt so falsch die Weichen
zudem wird alles sehr teuer.
Wir blamier’n uns im Fußball total
für Fußballfans ist das fatal
Ecuador, Paraguay
schon ist es vorbei
in vier Jahren versucht man’s nochmal.
Beim Kuchen greift die Mutter fehl
denn sie verwendet Futtermehl.
Was einst nur für die Bläser galt
das gilt auch für die Gläser bald.
Voll Leidenschaft die Hilde brannt‘
und zwar für ihren Hildebrandt.
Ich finde ihn trotz Grausen süß
drum ich ihn selbst beim Sausen grüß‘.
Bei dieser schlimmen Ferkelmast
ekelte sich Merkel fast.
Selbst wenn du sagst zum Weber: Schiff‘
entsteht noch lang‘ kein Weberschiff.
Sagst du zur Kobra: Warte, Schlange
wird sie nicht Teil der Warteschlange.
Wenn du einen Bock misst
ist das noch lang kein Bockmist.
Die Finger von der Ader lass
sonst gibt’s ’nen schlimmen Aderlass.
Wenn sie aus dem Bus fallen
lag das nicht an Busfallen.
Statt Huhn essen sie lieber Aale
sie sind ja schließlich Liberale.
Stehen in der Diele Tanten
sind es meistens Dilettanten.
Was schwört auch mal ein Heide? Eide.
Wenn hierhin jetzt der Reis fällt,
ist das noch lang‘ kein Reisfeld.
Warum stört den mein Samen dich
fragen selbst die Damen sich?
Empfinden sie nur lahmen Neid
tun mir schon ihre Namen leid.
Beim Text ihre alle Längen hasst
gottlob ihr mich nicht hängen lasst.
Wir können nie das Scheiden lieben
da wir stets Frust beim Leiden schieben.
Wir finden alle Maden fies
und selbst die kleinen faden mies.
Sie heiratet‘ den Leo nie
drum nannte man sie Leonie.
Das findet nur der Leon hart
seitdem nennt man ihn Leonhard.
Er kriegt für diese Fabel Haft
das findet er nicht fabelhaft.
Die allerbesten Gerten
find‘ ich in diesen Gärten.
Karl trinkt sogar mit Hundert Wein
was mich noch nicht mal wundert, Hein.
Was mich in dieser Runde stört
dass selbst der Hirsch ’ne Stunde röhrt.
Was ich dir jetzt an Kernen stunde
erfährst du bei der Sternenkunde.
Die Lagerfeuer flackern roh
so dass er mit den Rackern floh.
Weil wir auf dem Berge sind
ich Seile an die Särge bind‘.
Für mich sind diese Bügel flau
weshalb ich lieber Flügel bau‘.
Da ich nichts von dem Stürmer will
vergrabe ich die Würmer still.
Gib mir schnell die Taube her
bevor ich deine Haube teer‘.
Er pfiff schon aus dem Nasenloch
als alle fröhlich lasen noch.
Seh‘ ich dieses Wimmelbild
läute ich die Bimmel wild.
Ich weiß nicht, wie der Mantel heißt
doch stemm‘ ich jede Hantel meist.
Wir finden diesen Pöbel Mist
da er sogar auf Möbel pisst.
Ich finde diese Spalte fies
drum ich jetzt auf die Falte spieß‘.
Weil er mit dem Rosse floh
esse ich ’ne Flosse roh.
Bei diesem schlimmen Wetter, Ruth
packt auch den besten Retter Wut.
Auch wenn ich lieb‘ die Puppe sehr
isst sie doch keine Suppe, Peer.
Solang die Glut im Zunder währt
Hans von diesem Wunder zehrt.
Wenn du nur ein Frettchen bist
warum du dann vom Brettchen frisst?
Die Nina ist stets sittenfroh
drum schmecken ihr die Fritten so.
Ganz steif vor Schreck der Bube stand
als ich ihn an die Stube band.
Mahnend sprach der Ritte leise:
Nie mit 100 Liter reise!
Dieweil er mit dem Sprössel ringt
sieht man, wie hoch das Rössel springt.
Wenn er auf die Kreide haut
braucht er dazu kein Heidekraut.
Die Furcht vor diesem Kettenhund
tun, wenn Mut wir hätten, kund.
Was sollen deine Fragen, Hein?
Ich find‘ nicht deinen Kragen fein.
Du brauchst nicht einfach fragen so
mich machen halt die Sagen froh.
Er mitten in den Flammen riet
dass jeder zu den Rammen flieht.
Dieses schlimme Magenleiden
wir in allen Lagen meiden.
Wir werden fest die Scheren binden
damit sie nicht die Beeren schinden.
Ich werde mich jetzt wehren, Bill
da ich zurück die Beeren will.
Spürst du schon beim Blinken Hass
wirst du auch beim Hinken blass.
Kannst du ‘nen Bierkasten leih’n
tragen wir deine Lasten, Kain.
Wenn ich nicht deine Beine löse
wird Benno an der Leine böse.
Wer nicht in meinem Garten kehrt
der hat ganz schlechte Karten, Gerd.
Eh‘ ich aus dem Bus fall‘
spiel ich lieber Fußball.
Canossa war ein Bußfall
Cassano spielte Fußball.
FDPler essen lieber Aale
schließlich sind sie Liberale.
Dass er selbst wegen Nüssen ficht
das kennt man so in Füssen nicht.
Er steckt den Kopf ins Kissen dann
damit man ihn nicht dissen kann.
Carola stets beim Küssen murrt
drum solltest du’s nicht müssen, Kurt.
Wenn Schmerz in deine Galle fährt
leg‘ dich gleich in die Falle, Gerd.
Du stellst dich, wenn wir ritten, tot
doch werden deine Titten rot.
Wenn ich um den Wagen kreis‘
bleibt sogar mein Kragen weiß.
Vom jahrelangen Grubenbau
wurden uns‘re Buben grau.
Siehst du diese Geister klar
verwende nie den Kleister gar.
Ich liebe dieses Mofa sehr
drum mag ich auch kein Sofa mehr.
Siehst du dieses Massenheer?
Was könnten wir jetzt hassen mehr?
Ich find‘ Anrede ändern geil
drum ich geschwind zum Gendern eil‘.
Wenn ihr die Jungs in Massen küsst
ihr nie mehr an die Kassen müsst.
Der Feldherr mit dem Heere spielt‘
da lässig er die Speere hielt.
Seht, wie er mit dem Ziegel spielt
und doch auf diesen Spiegel zielt.
Lasst niemals diese Friesen rein
da sie stets unsre Riesen frei’n.
Wer sich erfreut der lauen Fron
erhält auch nur den Frauenlohn.
Hol dir jetzt beim Schütteln Rat
sonst ist es um das Rütteln schad‘.
Seht ihr nicht den lahmen Dieb
der hat nur alle Damen lieb.
Was findest du an Düren toll?
Ich finde dort die Türen doll.
Mit den Füßen scharrten wir
uns nervte halt das Warten schier.
Wir uns im Wasserstrahle wanden
als ich hier sah 2 Wale stranden.
Wovor hast du denn Bammel, Hein?
Ich ess‘ doch nur ein Hammelbein.
Und zu guter Letzt noch die Herkunft zweier Redensarten:
Gerhard Wagner, Schwein gehabt – Redewendungen des Mittelalters, Daun 2024, S. 108
36. Zur Sau machen (jemanden beschimpfen, erniedrigen)
Im Mittelalter wurden Täter von kleineren Vergehen oft dazu verurteilt, zum allgemeinen Gespött einen Hund oder ein Schwein durch die Stadt zu tragen. Später wurde das Tier durch eine Maske in Tierform ersetzt. Da Tragen einer solchen Schandmaske, z. B. eines wie ein Schweinekopf geformten eisernen Korbes, war eine verbreite Ehrstrafe, denn sie gab den Täter der Lächerlichkeit preis. Für verschiedene Vergehen gab es passende Masken, die möglichst etwas mit der Tat zu tun haben sollten. Ob von der Schweinsmaske die Redewendung jemanden zur Sau machen Kommt, ist etwas unklar. Möglicherweise hat sie ihren Ursprung auch darin, dass jemand so übel zugerichtet wird, dass er einer geschlachteten Sau gleicht. Das Schwein gilt, weil es sich gern im Schlamm suhlt, als schmutziges Tier (was bekanntlich nicht stimmt). Deshalb sagt man auch von Menschen, die sich gehen lassen, dass sie die Sau rauslassen. Der Ausdruck unter aller Sau dagegen hat mit Schweinereien nichts zu tun. Er leitet sich vielmehr aus dem jiddischen Wort „seo“ für „Maßstab“ ab, welches die Volksetymologie zu „Sau“ gemacht hat.
37. Eine Eselsbrücke bauen (Hilfsmittel für Begriffsstutzige)
Sie gelten als dumm und störrisch. Wer die sympathischen Langohren kennt, weiß, dass das überhaupt nicht den Tatsachen entspricht. Esel wissen nämlich ganz genau, was sie wollen und was nicht, und dafür gibt es dann auch einen guten Grund. Zum Beispiel weigern sich Esel, auf einer Brücke, die keinen geschlossenen Boden hat, einen Fluss zu überqueren. Diese Vorsicht ist nur zu natürlich, denn das Tier weiß natürlich nicht, dass seine Scheu unbegründet ist. Im Mittelalter verstand man also unter einer Eselsbrücke eine Schwierigkeit, die nur für Dumme gilt, keine echte, sondern nur eine vermeintliche Gefahr. Diese Erklärung ging im Laufe der Zeit verloren, so dass man die Wendung heute genau umgekehrt versteht, dass nämlich für den Esel, also den angeblich Dummen, eine Hilfskonstruktion errichtet wird, die ihm hilft, eine Schwierigkeit zu überwinden.
